Das Gold der Erde - Fürs Gärtnerglück auf Balkon und Terrasse

Die Vorfreude auf die neue Balkongartensaison ist bei vielen schon geweckt. Spätestens, wenn nach den Eisheiligen ab Mitte Mai die Gefahr von Nachtfrösten vorüber ist, heißt es: »Ran an die Töpfe!« Ob blühende Geranien, Petunien, Fuchsien oder selbstgezogene Salate, Radieschen oder Kohlköpfe - da die Pflanzen in den Kisten und Kübeln nur einen begrenzten Raum zum Wurzeln zur Verfügung haben, ist es bei der Topfkultur besonders wichtig, gute Erde zu verwenden. Sie ist die Grundlage für die Pflanzengesundheit und beste Voraussetzung für die Freude am Gärtnern. Doch was macht eigentlich einen guten Boden aus? Humusgehalt, Struktur und Wasserspeicherfähigkeit spielen eine große Rolle. Eine neuartige Gartenerde, die es ermöglicht, biologisch und erfolgreich zu gärtnern, hat das rheinlandpfälzische Unternehmen Palaterra entwickelt.

Auf gute Erde kommt es an

Alles begann in den 1980er-Jahren mit dem Fund einer archäologischen Expedition im Regenwaldgebiet am Amazonas. Die Forscher entdeckten eine Schwarzerde, die ungewöhnlich nährstoffreich war. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem »Gold der Erde«, wie es bald genannt wurde, um ein Substrat, das schon vor Jahrhunderten von den Indios hergestellt wurde. »Nach  aufwändiger Forschungsarbeit ist es uns gelungen, dieses uralte Verfahren der natürlichen Bodenverbesserung zu verstehen und es mit modernen Techniken weiterzuentwickeln«, erklärt Joachim Böttcher, Gründer von Palaterra. »Heute produzieren wir ein verbessertes »Gold der Erde« im großtechnischen Maßstab. Unsere Substrate werden in Deutschland hergestellt, sind für den ökologischen Landbau zugelassen und enthalten vitales Bodenleben in Form einer Vielzahl an gesundheitsfördernden, sich gegenseitig ergänzenden Mikroorganismen und Pilzen.«

Torffrei und umweltschonend

In aller Munde ist derzeit das Thema »Torf«. Dieser eignet sich zwar gut als Grundbestandteil von Substraten, wird allerdings in schützenswerten Moorlandschaften abgebaut. Der Gedanke ausgerechnet beim Gärtnern der Umwelt zu schaden, ist für viele Hobbygärtner Anlass, beim Kauf von Gartenerde genauer hinzuschauen. Böttcher: »Wir bleiben der Methode der Indios treu und verzichten bei unseren Erden völlig auf Torf. Der Hauptbestandteil bei unseren Palaterra-Erden sind hingegen heimische, nachwachsende Rohstoffe bis hin zu pflanzlichen Reststoffen, die bisher ganz oder zum Großteil ungenutzt blieben und nun in einem natürlichen Stoffkreislauf recycelt und aufgewertet werden.«

Balkonkästen bepflanzen

Die Palaterra-Erden lassen sich ebenso verwenden, wie Hobbygärtner es von herkömmlichen Pflanzerden gewohnt sind. Zum Bepflanzen von Balkonkästen, Töpfen und anderen Gefäßen zunächst etwas Erde einfüllen. Die Pflanzen aus dem Plastiktopf lösen und den Ballen leicht mit den Händen aufreißen – das regt die Wurzelbildung an. Nach dem Einsetzen mit Erde auffüllen und angießen. »In Pflanzgefäßen zu gärtnern, stellt besondere Anforderungen an die Erde. Speziell an heißen, trockenen Standorten kann der Topfinhalt schnell austrocknen«, erklärt Böttcher. »Daher ist es besonders wichtig, dass im Wurzelraum möglichst viel Wasser gespeichert werden kann. Unser Gold der Erde erfüllt diese Eigenschaft und nimmt auch nach völliger Austrocknung schnell wieder Feuchtigkeit auf.« So überstehen die Pflanzen auch längere Trockenperioden besser als in herkömmlichen Blumenerden aus Torf. Die Palaterra-Erden zeichnen sich durch eine lockere, gleichzeitig aber stabile Struktur aus, wodurch sie die Wurzeln der Pflanzen optimal mit Wasser, Luft und Nährstoffen versorgen. Die dunkle Farbe der Schwarzerde ist auf den Zusatz biologisch aktivierter Pflanzenkohle zurückzuführen – ein wesentlicher Bestandteil, den auch die Indios verwendeten. Diese Pflanzenkohle ist es auch, die neben den besonderen Mikroorganismen für eine außerordentliche Stabilität und Langlebigkeit der schwarzen Erde sorgen.

Aussaaterde für Sprösslinge und Jungpflanzen

Palaterra bietet mit einer speziellen Aussaaterde den perfekten Start für Sprösslinge und Jungpflanzen. Sie ist besonders feinkrümelig und bietet den jungen Wurzeln damit optimale Bedingungen. Außerdem enthält sie im Vergleich zur Pflanzerde weniger Nährstoffe, um die Sprösslinge anzuregen, tief und verzweigt zu wurzeln. Dies ist die Basis für starke, blühfreudige, ertragreiche Pflanzen. Beim Vorziehen aus Samen empfiehlt es sich, diese über Nacht einzuweichen. Als Aussaatschale lässt sich ein einfacher Eierkarton umfunktionieren. Die Erde in die Fächer füllen, jeweils einen Samen hineindrücken, leicht mit Erde bedecken und angießen. Der sorgsam angepasste Anteil an organischen Pflanzennährstoffen macht die Aussaaterde auch zu einem idealen Substrat für Kräuter wie Thymian, Rosmarin oder Salbei, die magere Böden bevorzugen.


Das Gold der Erde

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